Book vs. Movie: Mitternachtszirkus

FILM: 
MITTERNACHTSZIRKUS
BUCH:
MITTERNACHTSZIRKUS - WILLKOMMEN IN DER WELT DER VAMPIRE

Vorwort:
Es ist nun schon ein Weilchen her, dass eine Freundin mir von den Darren Shan Büchern über den kleinen Halbvampir erzählt hat. Vampire interessieren mich sowieso sehr, deshalb verstehe ich nicht, wieso ich so lange gewartet habe mir die Bücher zu kaufen und den Film anzusehen. Manchmal dauert bei mir halt alles ein bisschen länger^^
Die deutsche Erstausgabe erschien im Jahr 2001. Seither gibt es insgesamt zwölf Geschichten. Der PAN Verlag brachte im Dezember 2009 vier Sammelbände mit je drei Geschichten raus.
In der Geschichte geht es um den sechszehnjährigen Darren Shan, der total von Spinnen begeistert ist und durch einen Zufall von einer Zirkusveranstaltung erfährt und mit seinem besten Freund Steve hingeht. Doch es ist nicht irgendein Zirkus, sondern eine Freakshow, die beide Jungen direkt in seinen Bann zieht.
Besonders von der seltenen Giftspinne Madame Octa ist Darren angetan und so entschließt er sich die Spinne zu stehlen. Was er nicht weiß ist, dass er so eben einen Vampir bestohlen hat und sein Leben ab dem Moment niemals wieder so sein wird wie es mal war.

Die Bücher:
Bei einer arvelle Aktion gab es alle vier Sammelbände zu einem guten Preis und da habe ich endlich mal zugeschlagen! Bisher hatte ich nur einmal etwas davon gehört, aber da meine damalige Freundin wenig gelesen hat und regelrecht begeistert von diesen Bücher war, dachte ich muss ja irgendwas dran sein. Damals habe ich gedacht das seien irgendwelche Kinderbücher, die dem Buch "Der kleine Vampir" ähneln würden, aber als ich dann den ersten Leseanlauf genommen habe, gab es kein Halten mehr. Ich war sofort in der Geschichte drin, gebannt von den vielen Facetten der Freakigkeit und der tollen Charaktere. Auch die Story konnte mich begeistern, nachdem sie erstmal in Fahrt kam.

Band 1: Willkommen in der Welt der Vampire
Band 2: Die dunklen Geheimnisse der Vampire 
Band 3: Das Blut der Vampire
Band 4: Das Schicksal der Vampire

Außerdem gibt es die Bücher als Mangas!

Der Film: 
Man kann wohl direkt sagen, dass es nur einen Film gibt, obwohl er am Ende so offen ist, dass eigentlich noch weitere folgen sollten. Doch die Ausgaben haben die Einnahmen übertroffen und so kam es erst gar nicht zu einem zweiten Teil. Der Vorspann ist ziemlich lang und auch wenn er optisch richtig gut gelungen ist und die Vorfreude auf den Film anheizen konnte, wurde es nach einer Minute eher nervtötend, weil ich den Film ja endlich sehen wollte. Appetit hatte ich schließlich genügend!
Der Film hat tolle Schauspieler zu bieten, aber insgesamt wirkte mir das Gesamtgerüst eher "plump" und "wahllos zusammengeschustert".
Die Darstellung des Cirque du Freak war am farbenfrohsten, während der Rest eher in Matt gehalten wurde.
Auch der Einstieg in die Geschichte sollte schnell gehen.
Der Film umfasst nicht nur den ersten Sammelband aus dem PAN-Verlag, sondern greift auch anderen Geschichten vorweg, die schließlich passend in einen Film verfrachtet wurden.

Buch gegen Film: Der Gewinner! 
Ich glaube einen wirklichen Gewinner kann ich nicht wirklich ernennen. Für mich haben sowohl Buch als auch Film einige Schwachstellen. Zum einen gefiel mir der Einstieg in den Film überhaupt nicht. Die Namen, die in den Büchern eher ins Deutsche übersetzt wurden, waren im Film geblieben und sorgten zunächst für Verwirrung. Im Großen und Ganzen kommt eigentlich alles aus Band eins vor, allerdings ein wenig abgeändert erzählt, weil auch Teile anderer Bücher mit einfließen. Man kann den Film zwar als ganzes und eigenständiges betrachten, aber wenn man die Bücher kennt, fühlt man sich eher um einiges an Handlungen betrogen, während andere Dinge einfach neu erfunden oder anders eingesetzt wurden (z.B. die Romanzen).
Am besten am Film gefielen mir die Kleinen Leute, die von ihrem Meister aus Leichenteilen und verlorenen Seelen zusammengesetzt wurden. In den Büchern nehmen sie zwar auch eine größere Rolle ein, aber nicht so lustig wie im Film. Die optische Darstellung ist einfach phänomenal gut geworden, so hätte ich sie mir in meiner Fantasie niemals vorstellen können. Auch das Harkat ein kleiner Fingerbeißer ist, fand ich ziemlich lustig :D Das hat dem Film einen gewissen Pepp gegeben. Auch die Beziehung zwischen Darren und Mr. Crepsley oder die Vorstellung von Mr. Crepsley und Madame Octa wurden im Film deutlich besser dargestellt mit viel höherem Unterhaltungswert.
Es gibt also auf der Pro und Contraliste gleichermaßen Punkte für beide.

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